15. Der
Teufel und das tiefste
Geheimnis
Wer ist er, der
Dich verführt?
Wer ist er, der
vom Ruhm erzählt und in die grellen Räume blicken lässt?
Wer ist er, der
die schönsten Formen malt und selbst keine Form besitzt?
Der Meister der
Schmeichelei und der Täuschung, der Herr der Begierde.
Verführerisch
ist sein Reich und blendend sind seine Reime.
Anschmiegsames
Haupt hält Dich fest im Griff, und während er nach
der nächsten
Beute Ausschau hält, blickst Du ihm tief in die Augen
und doch, Du
erkennst ihn nicht!
So viel Glanz,
so viel Trubel - nichts als Schein und Maskenball!
Du tanzt mit
ihm, Du berührst seinen Arm und doch, Du spürst es nicht,
dass er eine
leere Hülle ist!
Du schaust ihn
an und doch, Du erkennst ihn nicht!
Du hörst sein
Lied, obwohl er längst woanders ist!
Er beherrscht
Deine Gedanken, und Du denkst Dir nichts dabei.
Er dreht seine
Runden um Dich, und Du drehst Dich im Kreis.
Er schmeichelt
Dir nicht mehr, und Du kämpfst um seine Gunst.
Er hat Dich
längst vergessen, und Du wirst ihm nie vergessen.
Er kennt Dich
nicht mehr, und Du erkennst Dich nicht wieder.
Verteufle nicht
den Herrn der Finsternis - nimm sein Geschenk dankbar an
und begebe Dich
auf eine Reise tief in die Abgründe Deiner Seele,
zu den
dunkelsten Räumen und abgelegensten Winkeln.
Erforsche Deine
Untiefen und entdecke das Licht auf der anderen
Seite des
Schattens!
Verteufle nicht
die schrillen Farben - entdecke die wilde und ungezähmte
Schönheit Deiner
eigenen bunten Welt, fließe mit den Tönen, hülle Dich
in sie ein und
werde Dir der Bedeutung dessen, was Du verteufelst, bewusst!
Er ist nur das,
was Du Dich nicht zu sein traust.
Er ist nur das,
wovor Du Dich fürchtest.
Er ist nur das,
was Du verbirgst.
Er ist nur das,
was Dir fehlt, um ein ganzer Mensch zu sein.
Er ist nur das,
was Dich nicht in Ruhe lässt, was Dir den Schlaf raubt.
Er ist nur das,
was Du ablehnst.
Er ist nur das,
worüber Du niemals sprichst.
Er ist die
Finsternis, das Übel, das Unanständige, das Abscheuliche.
Er ist die Lust,
die Sexualität.
Er ist ein Tabu.
Wenn er all das
ist, was Du nicht bist,
dann bist Du der
Tag ohne Nacht,
das Licht ohne
Dunkelheit,
das Lachen ohne
Weinen,
die
Gerechtigkeit ohne Unrecht,
das Opfer ohne
Schuld,
die Perfektion
ohne Fehler,
die Freiheit
ohne Abhängigkeit,
die Ehrlichkeit
ohne Lügen,
die Mäßigkeit
ohne Maßlosigkeit.
Wenn Du all das
bist, dann bist Du nur ein halber Mensch,
ohne Deinen
Schatten, ohne Deine unliebsamen Züge.
Sag ja zu der
dunklen Nacht Deiner Seele, sag ja und werde ganz.
Nimm das
Geschenk des Teufels an.
Wer sonst würde
Dich zu Deinen Abgründen führen,
damit Du Dir
selbst dort begegnest, um mehr zu sein, um ganz zu sein!
Wer sonst würde
Dich nie verlassen!
Wer sonst würde
in der dunkelsten Nacht Deiner Seele nicht von
Deiner Seite
weichen!
Wer sonst würde
Dir ein Spiegel sein!
Sei Dir selbst
gerecht und liebe alles, was Du bist.
Liebe Dich ganz!
Sei egoistisch
und setze die Grenzen,
sei aggressiv
und setze Dich durch,
sei widerlich,
wenn sanfte Worte nichts bewirken.
Jede Eigenschaft
ist in Dir als Samenkorn vorhanden.
Erst mit dem
Licht und dem Schatten bist Du ein ganzer Mensch.
Versuche niemals
etwas abzutrennen!
Was Du im
Inneren ausblendest, dem begegnest Du im Außen
und das nennst
Du - den Teufel.
Grażyna Jansen

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