18.
Der Mond oder
vertraue Dir selbst und sprich
Deine
Wahrheit aus
„Ich habe keine Angst“ - sprach die Königin und ging in die Flammen hinein.
Sie
war nackt, ganz nackt und nur ein Kleid aus Wahrheit gewebt hüllte sie ein
und
das war alles, was sie besaß. Einzig die Wahrheit war ihr Juwel.
„Ich
weiß, wer ich bin“ - sprach die Königin und ihre Worte waren ihre Krone.
Nichts
hätte herrlicher klingen können als dieser Klarheit sanfte Melodie.
Nicht
einmal Edelsteine würden sie mächtiger erscheinen lassen, kein Funkeln,
kein Blinken,
nichts als Schein und Gaukelei.
„Ich
sehe die goldene Leiter und ich fürchte mich nicht davor, in die Hölle des
Drachen herabzusteigen. Der Wächter der Mutlosen und Verzweifelten, der
Bruder der Dunkelheit, der Herrscher verwirrter Gedanken, der wird mein
Drachen herabzusteigen. Der Wächter der Mutlosen und Verzweifelten, der
Bruder der Dunkelheit, der Herrscher verwirrter Gedanken, der wird mein
Verbündeter sein. Ich sehe das
Tor zur Unterwelt und ich kenne das Geheimnis,
das Walten des Schicksals, das
Spiel der lodernden Kräfte“ - so sprach die Königin.
Menschen lernen ihre Ketten lieben. Menschen
lassen sich von beklemmenden
Gedanken irreführen. Menschen ziehen Gefängnisse aus Illusionen hoch und
Gedanken irreführen. Menschen ziehen Gefängnisse aus Illusionen hoch und
werden zu den Untaten getrieben. Menschen bauen Altare
aus seltsamen
Klängen und finstere Mächte, mit Lügen bekleidet, führen sie durch
das Labyrinth.
Der
Mond zwingt auf die Knie und lässt Drachen und Dämonen aufsteigen.
In
seinem Spiegel findet eine mysteriöse Begegnung statt. Die Begegnung mit
dem, was
am meisten Furcht einflößt - mit uns selbst.
Die
Schreckensbilder der Seele, die vergessenen Kinder der Nacht, die Stimmen
im
Kopf, die der Sehnsucht entgegenschauen, hören nicht auf zu schreien und
immer
lauter werden die Töne. Das Nichtausgesprochene, das Unterdrückte,
das Verschwiegene,
das Wahnsinnige, das Nebulöse, das Animalische, das
Verborgene, das Verstoßene –
all das, was sich dem engen Korsett der Norm
entzieht, was den Atem raubt, nimmt
Besitz von uns und lässt uns nicht los.
Solange
die Hand den unsichtbaren Faden festhält, die Schlangen, Spinnen,
Drachen und
Skorpione nährt, solange bleibt das Tor in die Freiheit unsichtbar.
Dort, wo
die Furcht am größten ist, dort am Drachenfuß beginnt das Mysterium.
Nur wenn
wir zugeben, wer wir sind, können wir bekommen, was wir wollen.
Ich
weiß, wer ich bin. Ich bewege mich auf einem schmalen Grat zwischen der
Erneuerung und der Zerstörung. Ich bin das Gift und ich bin die Heilung.
Erneuerung und der Zerstörung. Ich bin das Gift und ich bin die Heilung.
Ich
bin die Schlange.
Ich
weiß, wer ich bin. Mein Königreich heißt Stirb und Werde. Möge das Alte
sterben
und möge das Neue geboren werden.
Ich
bin der Skorpion.
Ich
weiß, wer ich bin. Der Mondenschein trügt und die klebrigen Fäden der
Illusionen
fordern Tribut. Ich verlasse mich auf meinen Instinkt.
Ich
bin die Spinne.
Vor
der Nacht fürchte ich mich nicht.
Ich
bin bereit, die goldenen Stufen in die Unterwelt, in das nebelige Gewässer
des Unbewussten
herabzusteigen. Tief in den Spiegel zu schauen und hinter der
Fassade, hinter der Maske, dem Ungeahnten zu begegnen. Die Menschen
Fassade, hinter der Maske, dem Ungeahnten zu begegnen. Die Menschen
glauben an das, was sie sehen,
doch das äußere Auge trügt und wählt den
leichten Weg, abseits der schmalen Pfade
ohne Schilder und Wegweiser.
Ich
vertraue mir.
Am
Tore des Unbewussten lausche ich dem Geflüster des Mondes, und die
längst
vergessenen Träume nehmen Gestalt an.
„Komm
uns entgegen, lass die Drachenkraft fließen, lass Feuerfunken tanzen,
lass die
rote Melodie die Vergangenheit umwandeln!“.
Ich verlasse mich auf meine Intuition, auf die
leise Stimme, auf das Lied im
Bauch - Unscheinbares.
Die Mysterien jenseits der Sprache und jenseits der Zeit
beginnen ihren Weg empor zum Mondenlicht.
Die Mysterien jenseits der Sprache und jenseits der Zeit
beginnen ihren Weg empor zum Mondenlicht.
Grażyna Jansen
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